Monatsarchiv: März 2013

Fragen um das Trinkwasserschutzrohr

Das blaue Wasserschutzrohr wurde von uns direkt am ersten Bautag den Männern vor Ort abgegeben. Ziel war es, es direkt in die Bodenplatte einzubringen.

In der Baubeschreibung der BWB (Berliner Wasserbetriebe) war festgelegt, dass dieses Rohr mindestens 5 cm über dem Fertigfußboden liegen muss. Als wir dann auf der Baustelle unser blaues Rohr betrachteten, waren wir skeptisch, ob das alles passen wird. Dies haben wir unserem Bauleiter gemeldet. Dieser hat sich gleich mit dem Ansprechpartner bei den BWB in Verbindung gesetzt. Die Info von den Wasserwerken war, dass man in Ausnahmefällen das Schutzrohr mit einem KG Rohr verlängern kann. Das lassen wir uns von den Wasserwerken nochmal explizit bestätigen.

An dieser Stelle muss man mal die schnelle und gute Kommunikation zwischen dem Bauleiter, Richter Haus und den Gewerken (soweit wir dies bis jetzt erlebt haben) erwähnen. Weiter so!

Vorbereitungen für die Bodenplatte

Am 18.3. wurden die Bereiche für das Haus sowie für die “Baustraße” / spätere Garage aufgefüllt und verdichtet. Das Haus soll später ein höheres Niveau als die Stichstraße haben. Dies alles vorbereitend für die Bodenplatte. Diese sollte eigentlich am Mittwoch 20.3. gegossen werden. Unsere Bedenken bezüglich der doch noch sehr winterlichen Temperaturen, vor allem nachts im Minusbereich, wurden vom Bauleiter anfangs ausgeräumt, aber dann kam doch die Info: Baustop!

Als wir dann am vergangenen Wochenende einen Spaziergang ums Baufeld machten, waren wir sehr überrascht, dass doch einiges passiert ist. Die Frostschürze sowie die Bewährung sind fertig.

Einerseits sieht die Fläche sehr groß aus, aber andererseits ist alles noch sehr unvorstellbar, ob da alles so passt wie vorgestellt. Wir bleiben gespannt!

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Baugrube trifft auf Baustrom

Am zweiten Tag starteten die Arbeiten für den Bodenaushub noch vor Acht. Zum Glück waren unsere Nachbarn schon wach ;-) denn die Rüttelmaschine ist unüberhörbar laut! Nach dem Bodenaushub wird der Untergrund mit der Rüttelplatte verdichtet bevor dann eine Schicht Recyclingmaterial drauf kommt. Dieses wurde mit riesigen Kippladern angekarrt. Gigantisch!

Auch die Elektrofirma (Krause aus Rudow) war pünktlich auf dem Baufeld, um den Baustromkasten aufzustellen und anzuschließen. Sehr unkompliziert und nett! Bei der Gelegenheit haben wir gleich das Bauschild angebracht, wobei uns die winterlichen Temperaturen und der Raureif einen Strich durch diese Rechnung machen wollten. Nix hält!

Am Tag gab es dann auch noch eine kleine “Versammlung” auf dem Grundstück … Bauleiter, Vermesser, Bodengutachter und die Arbeiter. Jeder kümmerte sich um seinen Bereich. Dabei wurde bei den Baggerarbeiten noch eine kritische Untergrundstelle bemerkt – wässrig, schwabbelig, undefinierbar – Fazit: mehr ausheben, mehr aufschütten, mehr verdichten … mehr zahlen!

Am Abend wurde dann noch mal ein Abstecher zum Baufeld gemacht, um zu sehen, wie weit die Arbeiter heute gekommen sind. Der Aushub ist abgeschlossen, das Recyclingmaterial sieht gut verdichtet darauf aus und überall sind Holzpflöcke des Vermessers zu sehen. Und zur Freude unserer Tochter wurden diese Pflöcke in ihren Lieblingsfarben besprüht (barbiepink und tinkerbellgrün ;-) )

Und zur Sicherheit haben wir gleich noch ein Vorhängeschloss an den Baustromkasten angebracht. Das Grundstück ist außerdem im vorderen Bereich noch mit Absperrband versehen.

Auf die Bagger, fertig, los!

Bei diesen winterlichen Temperaturen haben wir es kaum glauben können als uns am Mittwoch der Bauleiter den Start für den Baubeginn mitteilte. Am Donnerstag, 14.3.2013, begann nun die neue Zeitrechnung: der Baubeginn.

Wo vorher noch ein winterliches Baufeld ruhig vor sich hin schlummerte, ratterten kurze Zeit später zwei mittelgroße Bagger. Die Männer waren sehr zielstrebig bei der Sache … das Loch für Garage / Carport, was vorerst als ” Baustraße” genutzt wird, sowie der Bereich für das Haus wurden grob abgesteckt und dann ging’s los. Der notwendige Aushub von 40 cm wurde schnell sichtbar.

Am ersten Nachmittag waren ein großer Teil geschafft und ein schöner Haufen im hinteren Grundstücksteil aufgeschüttet.

Fertigstellungstermin

Uns wurde von Richter Haus als Fertigstellungstermin der 19.09.2013 genannt.

Wir hoffen damit Ende Oktober einziehen zu können. Na mal sehen ob das zu schaffen ist … einerseits von Richter Haus, andererseits von uns. Denn nach der Übergabe kommen ja noch die Küchenbauer, der Fußbodenleger und der Maler rein. Und erst dann können wir den Umzug machen. Da darf nix schief gehen! Noch eine Miete mehr wollen wir dann nicht mehr zahlen, aber bis jetzt bleiben wir optimistisch!

Die Garage ist durch

Der Bauantrag der Garage ist durch :-) )))

Erstaunlich schnell und unproblematisch. Und ganz ohne fremde Hilfe. Ein bisschen stolz sind wir schon.

Befestigung Einfahrt in die Stichstraße

Die Einfahrt in unsere Stichstraße ist relativ eng. Damit größere Baufahrzeuge hier einfahren können, müssen diese über die Ecke fahren.
Wie Ihr sehen könnt, bilden sich dabei tiefe Furchen in der Erde, wenn schwere Fahrzeuge über die Ecken / Straßenkanten fahren.

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Ausgangszustand

Damit die Baufahrzeuge in der Bauzeit ohne Probleme rein und raus können, habe ich 2 qm Betonrecycling anfahren lassen und auf der Ecke verteilt. Anschließend bin ich noch mehrmals mit meinem PKW rübergefahren. Ich hoffe es reicht für die schweren Fahrzeuge nun aus.
Des Weiteren hoffe ich, dass die Nachbarn, die auch noch bauen sich daran beteiligen und mir auch beim wegmachen, irgendwann, helfen.

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Nach dem Verteilen

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Nach dem Rüberfahren

Ja so blau blau blau … ist das Wasserschutzrohr

Für den Trinkwasseranschluss benötigen wir das blaue Schutzrohr der Berliner Wasserbetriebe, welches direkt in die Bodenplatte eingebracht wird. Die BWB waren telefonisch wie auch vor Ort sehr nett. Wir konnten das blaue Teil direkt abholen und lagern es nun bis zur Verwendung in unserem jetzigen Keller.

Wenn ihr euch fragt, wie groß, lang, dick, schwer es ist … seht das Foto … zum Vergleich haben wir einen Tischtennisball daneben gelegt. Und es passte tatsächlich in unser Auto ;-)

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Finale der Feinplanung

Auch wenn wir in letzter Zeit nicht viel geschrieben haben, haben wir uns fast täglich mit der Feinplanung unseres Grundrisses und der Ausstattung beschäftigt. Bei den Gesprächen zur Genehmigungsplanung (für den Bauantrag) blieben viele Punkte offen bzw. wurden uns direkt vom Planungsbüro mit “das klären wir später” beantwortet.

Das “später” sollte die Fein- bzw. Ausführungsplanung sein. Leider fand hierzu kein weiteres Gespräch, also ein gemeinsamer Termin wo sich alle an einen Tisch setzen und Brainstorming machen, statt. Sehr schade fanden wir! Vielmehr wurden uns die Grundrisse und Pläne mit Details zu den Leitungen und Maßen via Email zugesandt und nun “bitte freigeben”. Aber wir hatten noch offene Fragen! Man, wir sind doch nur Laien!

Woher soll man die Abkürzungen kennen? Ist der Auslass der Lüftungsanlage über dem Sofa nicht störend? Was passiert mit der Größe der Fenster, wenn man die Rollos weglässt? Können wir weitere Leerrohre in die Bodenplatte legen lassen? Welche Auswirkungen hat der Wechsel von “normaler” Tür auf eine Doppelflügeltür? … usw.

Von manchen Änderungen sind wir wieder abgekommen, da dies in keinem Preis-Leistung-Nutzen-Verhältnis steht. Beispiel Rollos im Obergeschoss oder doppelflüglige Tür im Wohnzimmer.

Wir haben dann unsere Fragen an das Planungsbüro geschickt. Die Fragen wurden dann auch umgehend, teilweise sogar direkt vom entsprechenden Gewerk, schriftlich beantwortet, wobei es aber trotzdem zu Missverständnissen kam (teilweise auf unsere Kosten). Wir konnten dann aber telefonisch direkt mit Richter Haus schnell und ohne Probleme alles klären.

Nun sind alle Punkte geklärt und die Ausführungsplanung abgeschlossen. Let’s go!