Monatsarchiv: Mai 2013

Baubegleitung durch BSB – Alles Top

Am Montag dieser Woche fand ein gemeinsamer Termin mit unserem Bauleiter und unserem Baubegleiter vom Bauherrenschutzbund (BSB) statt.

Alles wurde bis ins Detail inspiziert, vermessen, mit dem Plan verglichen und alle gestellten Fragen von unserem Bauleiter mit Geduld beantwortet. Und das Ergebnis der bisherigen Bauarbeiten kann sich durchaus sehen lassen: Ergebnis: Keine Beanstandungen! Toll, super gemacht mit einem großen Dankeschön an alle Beteiligten!

Wir brauchen mehr Steckdosen

Wir haben am Freitag das überarbeitete Elektroangebot bekommen. Ein paar mehr Steckdosen und ein paar Deckenauslässe möchten wir zusätzlich installieren lassen. Kann uns jemand vielleicht sagen, was ein realistischer Aufpreis für eine Zusatzdoppelsteckdose ist (inkl. Schlitzen und Fräsen, also alles komplett). Evtl. sind ja Bauherren unter den Lesern, die uns mal ihre Preise schicken können, damit wir ein Gefühl bekommen. Wir haben als Schalterprogramm Gira 55.
Gerne auch per Mail oder direkt im Blog. Danke!

Richtkranz … erste echte Eigenleistung :-)

Natürlich durfte ein echter Richtkranz nicht fehlen! Leider waren die Nachfragen in Blumenläden und die Suche im Internet nicht so erfolgreich, so dass wir uns für die erste echte Eigenleistung entschieden.

Als Basis diente ein Strohkranz, der einem Nachbar bisher gute Dienste als Adventskranz machte. Danke nochmal für Leihen! Diesen haben wir aus Angst vor Regen mit Folie umwickelt und danach mit Nadelzweigen, welche wir von Freunden aus dem Garten bekommen hatten, umwickelt. Alles mit grünem Gärtnerdraht gefestigt. Zum Aufhängen dienten zwei feste Seile, über Kreuz am Kranz befestigt. Und als optisches Highlight viele bunte Bänder, welche wir in einem Discountladen für kleines Geld durch Zufall entdeckt hatten.

Wir fanden ihn gelungen … oder?

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Endlich mal was zu Feiern – Richtfest!

Nach den bisherigen Vorbereitungen, Planungen und Recherchen für Bemusterung etc. war es eine schöne Abwechslung für unser Richtfest alles vorzubereiten! Dienstag nach Pfingsten war es dann soweit … Punkt 16 Uhr war die Dachkonstruktion fertig. Obwohl es am späten Vormittag nicht danach aussah, denn der Kran kam erst gegen 11 Uhr.

Erst durften wir Bauherren aufs Dach klettern, dann einen extrem riesigen Nagel versuchen in einen der Balken zu hämmern (was sich als krumme Sache entpuppte) und dann der Richtspruch vom Zimmermann. Natürlich gefolgt mit Schnaps auf weiteres Gelingen und zerbrechen des Glases im Haus. Zum Üben haben wir auch einen Ersatznagel mitbekommen ;-)

Danach haben wir mit Familie, Freunden, alten sowie neuen Nachbarn, Arbeitskollegen und nicht zu vergessen … den tatkräftigen Zimmerleuten gegrillt und gefeiert. Es war wirklich nett! An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Freunden fürs Kommen sowie die Geschenke bedanken. Und besonders bei denen, die uns Sachen geliehen haben, uns bei den Vorbereitungen unterstützten und auch beim Abbau und Heimtransport halfen!!!!

Ebenfalls möchten wir Richter Haus und den Gewerken danken für die bisher sehr gute Arbeit die geleistet wurde, sowie die straffe und gute Organisation.

Und entgegen unserer Befürchtungen fanden es die Kinder besonders spannend und haben sich schon heimisch gefühlt. Ein echt tolles Fest!

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Bemusterung der Treppe

Freitag vor Pfingsten hatten wir einen Termin im Treppenstudio Rimpel in Berlin-Waltersdorf. Durch Zufall waren wir hier bereits schon einmal und haben uns über Parkettfußboden informiert.

Die Standardtreppe ließ uns optisch nicht sofort Luftsprünge machen, aber was Verarbeitung sowie neueste Technik angeht, kann man zufrieden sein. Hier gab es auch nicht viel zu entscheiden: anderes Dekor (gegen Aufpreis), Metall- anstatt Holzsprossen und geölt anstatt lackiert (gegen Aufpreis).

Auslegungen des Bauvertrages

Leider gab es in der letzten Woche auch etwas … wie soll man es nennen? Sagen wir mal “Nervenaufreibendes”.

Vorab ist zu sagen, dies ist unser erstes Haus, was wir bauen lassen. Und die Entscheidung überhaupt zu Bauen, hatten wir sehr schnell gefällt. Für das Auswählen der Baufirma hatten wir uns dafür etwas mehr Zeit gelassen. Ebenfalls versuchten wir die Punkte des Bauvertrages (BV) uns so gut wie eben in dieser kurzen Zeit möglich zu überlegen. Aufgrund dieser vorgenannten Aspekte, wollten wir uns verschiedene Optionen “offen lassen”. Worunter wir uns zB noch nichts vorstellen konnten, oder wo wir nicht wussten, ob wir es brauchen, weil wir auch noch nicht planungsmäßig ins Detail gegangen waren, nahmen wir verschiedene Ausstattungsextras mit in den BV auf.

Um auf den Punkt zu kommen … wir haben mehr Extas in den BV aufgenommen als wir nun wahrscheinlich nehmen werden. Zum Beispiel Zirkulationspumpe … hier haben wir den Punkt mit dem Gewerk erst bei der Bemusterung besprochen. Ergebnis war, dass wir dies bei den kurzen Wegen im Haus nicht brauchen. Also raus damit! Raumhoch fliesen … macht man heute nicht mehr und für die Badplanung haben wir uns auch erst bei der Vorbereitung zur Bemusterung (fast) final entschieden.

Da unser BV den Passus “Exras können vom Bauherren auch wieder kostenlos gestrichen / entnommen werden bevor diese an das Fachunternehmen vergeben werden” enthielt, machten wir uns diesbezüglich auch keine Sorgen. Nach der Bemusterung standen für uns die meisten Ausstattungspunkte final fest und wir gaben unsere Entscheidungen bekannt. Im BV stand zwar, dass das Herausnehmen der Extras erlaubt sei, aber es stand nicht wann! Besser gesagt, es war formuliert: vor Beauftragung! Wir gingen hier leider wieder falsch in der Annahme, dass mit Beauftragung ein GO vom Bauherren gemeint ist … falsch gedacht, es wurden wohl alle Gewerke bereits direkt nach Grundrissplanung vom Bauträger beauftragt…
Was ja eigentlich auch Sinn macht.

Die anderen Bauherren unter den Lesern werden jetzt vielleicht in Ihrem BV nachsehen, wie es dort geregelt ist. Wir wähnten uns auf der sicheren Seite, aber das ist das Problem, wenn man nicht die Verträge exakt formuliert! Besser wäre es gewesen, wenn drin gestanden hätte: Extras können herausgenommen werden bis zu 2 Wochen nach Planungsabschluss, oder so ähnlich.

Das Ergebnis war, dass wir uns in der besagten Woche im regen Emailverkehr mit Argumenten hin und her mit unserem Bauträger befanden.

Im Laufe der vergangenen Woche ergab sich dann hinsichtlich des Punktes Fliesen eine glückliche Fügung und so konnte man sich hier relativ gut einigen, was wir gut finden. Da wir aber nicht nur Herausnehmen, sondern auch vieles Andere zusätzlich beauftragen, wollen wir die Kosten für die Zirkulationsleitung mit dem Mehrpreis des Gewerkes Sanitär verrechnen lassen.

Wir hoffen das Thema nun abgeschlossen zu haben. Also wenn ihr Bauverträge abschließt, dann alles ganz genau definieren, so entgeht man auf jeden Fall Missverständnissen.

Ergebnisse der Bemusterung … oder doch nicht?

Diese Woche haben wir auf die Ergebnisse – preislich gesehen – der Bemusterung gewartet. Da wir bei Sanitär nicht nur Standards nehmen und doch schon ein paar mehr Steckdosen rein haben wollen, waren wir auf den Endpreis gespannt.

Leider kam eine “falsche” bzw. nicht komplett ausgearbeitete Elektroplanung. Irgendwie passte unser Grundriss nicht mit der textlichen Zusammenfassung überein. Und da hatten wir alles wasserdicht ausgearbeitet. Also wieder retour und weiter warten!

Vom Gewerk Sanitär haben wir noch nichts erhalten. Also heißt es auch hier: Abwarten! Wobei wir hier aber die Preise auch schon grob bei der Bemusterung erfahren hatten.

Ganz schnell und vollständig war das Gewerk Fenster & Türen. Alles was besprochen wurde, inkl. Alternativen, war aufgelistet und die Preise standen hier für uns auch schon vorab fest. Hier mussten wir uns nur final entscheiden.

Oben auf!

Auch diese Woche waren die Rohbauer sehr fleißig. Als erstes wurde auf das Erdgeschoss die Geschossdecke aufgebracht. Danach wurden die Außenwände des Obergeschosses gemauert. Danach kam das Gerüst.

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Außerdem wurde bei einem Termin mit dem Bauleiter unsere Baustraße, welche später als Garage dienen soll und deshalb entsprechend mit Recyclingmaterial aufgeschüttet und verdichtet wurde, auf dem Grundstück noch mal vermessen. Grund war, dass wir dachten, diese ist zu hoch aufgeschüttet. Aber wie man sich täuschen kann … sie ist exakt 10 cm tiefer als die Bordsteinkante. Passt!

Eine Etage steht!

Am Freitag dieser Woche war es dann soweit … das Erdgeschoss war fertig gemauert inkl. Innenwänden und Vorbereitungen für die Geschossdecke. Es ist immer noch schwierig, sich alles dann genau final vorzustellen, aber es nimmt Gestalt an.

Die Rohbauer waren – trotz vorangegangenem Männertag – zeitig auf der Baustelle und selbst am Abend hatten sie noch einen Scherz auf Lager. Auf unsere Frage, warum denn in der einen Wand ein Loch von 80×80 cm sei, kam trocken die Antwort: uns wurde gesagt, Sie wollen sich einen Hund anschaffen! Die Kinder machten schon große strahlende Augen!

Nach dem Feierabend für die Rohbauer sind wir mal durch die Räume gegangen und haben uns die Möbel versucht darin vorzustellen. Manche Bereiche wirken größer als vorher angenommen, an anderen Stellen, wie zum Beispiel im Gästebad, sieht alles sehr knapp kalkuliert aus. Aber das muss jetzt reichen!

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Grün für die Hauptstraße

In den letzten Tagen hat sich auch das Bild der Hauptstraße etwas verändert … in dem Mittelstreifen zwischen beiden Hauptstraßen wurden Bäume gepflanzt. Jetzt wird noch innerhalb der Eigentümergemeinschaft diskutiert, ob weitere Straßenlaternen, Bäume oder doch lieber zusätzliche Parkbuchten entstehen sollen. Nachvollziehen kann man alle Punkte … mehr Licht, mehr Grün, aber mehr Platz für Besucher wäre alles super! Mal sehen, für was sich die Mehrheit entscheidet.

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