Archiv der Kategorie: Planung

Vorbereitungen Dach

Auch die Dachdecker hatten die vergangenen Tage schon weiter gemacht. Auf die Unterspannbahn wurden Dachlatten für die Ziegel, welche nächste Woche kommen sollen, aufgebracht. Auch die Dachrinnen sind schon installiert.

Da es den Mai doch etwas mehr geregnet hatte, konnten wir uns noch mal Gedanken über die spätere Versickerungsfläche des Regenwassers machen. So haben wir uns auch noch kurzer Hand umentschieden, was die Lage der Fallrohre angeht. Auch hier alles kein Problem: Thema mit unserem Bauleiter besprochen und fertig. Hier auch nochmal wieder ein Dankeschön an unseren Bauleiter, welcher immer erreichbar ist und auf alle Wünsche und Fragen ausführlich eingeht.

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Luxus: Wäscheschacht

Schon seit der ersten Planung war uns klar: SIE will einen Wäscheschacht! Da bei uns das Bad im Obergeschoss genau über dem Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss liegt, sollte dies auch kein Problem darstellen.

Die Öffnung wurde somit direkt in der Deckenplatte ausgelassen. Im Internet gibt es verschiedene komplette Systeme zu kaufen (Wäscheabwurf), welche aber auch ihren Preis haben.

Durch Zufall sind wir auf einen lokalen Anbieter für Lüftungssysteme in Berlin-Schöneweide aufmerksam geworden. Dort haben wir ein 3 Meter Wickelfalzrohr günstig erworben und konnten es uns direkt vor Ort schon zuschneiden lassen. Damit das Rohr auch guten Halt im Trockenbau hat, haben wir einen Spannring mit fester Platte im o. g. Internet-Shop gekauft. Unten im HWR soll dann noch eine Wandschelle für Halt sorgen. Über den Deckel oben im Bad sind wir uns noch nicht final einig, aber da werden wir auch auf den Internet-Shop zurück greifen, da wir bisher noch keine Alternative gefunden haben. Unten im HWR kommt unter das Rohr dann noch ein grooooooßer Wäschekorb (Freunde von uns haben hier auch einen Schrank zugeschnitten mit Vorderklappe).

Leider gibt es zu diesem ganzen System keine Heinzelmännchen, die die Schmutzwäsche waschen, aufhängen, bügeln und wieder in die Schränke sortieren ;-)

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Bild: Bad Obergeschoß, Wickelfalzrohr neben Deckendurchbruch und Vorwand

Ran ans Innenleben!

In den letzten Tagen wurde im Haus alles für den Innenausbau vorbereitet … Material wurde geliefert, die Bodenplatte wurde mit der Dampfsperre versehen (sieht wie eine dickere Folie aus) und die Trockenbauer nahmen ihre Arbeit auf.

Als Erstes wurde der Deckenbereich zum Dachstuhl geschlossen: OSB-Platten um den Bereich der Einschubtreppe, Dämmung, Dampfsperre.

Da die Elektrik, Sanitär etc. noch rein muss, haben die Trockenbauer an jede Wand im Obergeschoss nur jeweils eine Seite Rigips an das Ständerwerk angebracht. An die Bereiche wo später ein Hängeschrank angebracht wird (Bad, Ankleide Schlafzimmer), wurde die Rückwand verstärkt.

Im Bad war die Grundrissplanung nicht hundert Prozent stimmig mit der finalen Badplanung, was die Maße angeht. Einfach aber aus dem Hintergrund, da wir ja erst bei der Bemusterung die Größe der Wanne, des WCs etc. festgelegt / erfahren hatten. Aber kein Problem … die Trockenbauer sind sehr nett und so haben wir alles vor Ort abgestimmt und es wurde alles super umgesetzt. Auch haben wir uns nun für die finale Ausführung des Wäscheschachtes entscheiden müssen, aber dazu separat mehr.

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Blick auf Flur und den Eingang zu den Kinderzimmern

Bemusterung der Treppe

Freitag vor Pfingsten hatten wir einen Termin im Treppenstudio Rimpel in Berlin-Waltersdorf. Durch Zufall waren wir hier bereits schon einmal und haben uns über Parkettfußboden informiert.

Die Standardtreppe ließ uns optisch nicht sofort Luftsprünge machen, aber was Verarbeitung sowie neueste Technik angeht, kann man zufrieden sein. Hier gab es auch nicht viel zu entscheiden: anderes Dekor (gegen Aufpreis), Metall- anstatt Holzsprossen und geölt anstatt lackiert (gegen Aufpreis).

Auslegungen des Bauvertrages

Leider gab es in der letzten Woche auch etwas … wie soll man es nennen? Sagen wir mal “Nervenaufreibendes”.

Vorab ist zu sagen, dies ist unser erstes Haus, was wir bauen lassen. Und die Entscheidung überhaupt zu Bauen, hatten wir sehr schnell gefällt. Für das Auswählen der Baufirma hatten wir uns dafür etwas mehr Zeit gelassen. Ebenfalls versuchten wir die Punkte des Bauvertrages (BV) uns so gut wie eben in dieser kurzen Zeit möglich zu überlegen. Aufgrund dieser vorgenannten Aspekte, wollten wir uns verschiedene Optionen “offen lassen”. Worunter wir uns zB noch nichts vorstellen konnten, oder wo wir nicht wussten, ob wir es brauchen, weil wir auch noch nicht planungsmäßig ins Detail gegangen waren, nahmen wir verschiedene Ausstattungsextras mit in den BV auf.

Um auf den Punkt zu kommen … wir haben mehr Extas in den BV aufgenommen als wir nun wahrscheinlich nehmen werden. Zum Beispiel Zirkulationspumpe … hier haben wir den Punkt mit dem Gewerk erst bei der Bemusterung besprochen. Ergebnis war, dass wir dies bei den kurzen Wegen im Haus nicht brauchen. Also raus damit! Raumhoch fliesen … macht man heute nicht mehr und für die Badplanung haben wir uns auch erst bei der Vorbereitung zur Bemusterung (fast) final entschieden.

Da unser BV den Passus “Exras können vom Bauherren auch wieder kostenlos gestrichen / entnommen werden bevor diese an das Fachunternehmen vergeben werden” enthielt, machten wir uns diesbezüglich auch keine Sorgen. Nach der Bemusterung standen für uns die meisten Ausstattungspunkte final fest und wir gaben unsere Entscheidungen bekannt. Im BV stand zwar, dass das Herausnehmen der Extras erlaubt sei, aber es stand nicht wann! Besser gesagt, es war formuliert: vor Beauftragung! Wir gingen hier leider wieder falsch in der Annahme, dass mit Beauftragung ein GO vom Bauherren gemeint ist … falsch gedacht, es wurden wohl alle Gewerke bereits direkt nach Grundrissplanung vom Bauträger beauftragt…
Was ja eigentlich auch Sinn macht.

Die anderen Bauherren unter den Lesern werden jetzt vielleicht in Ihrem BV nachsehen, wie es dort geregelt ist. Wir wähnten uns auf der sicheren Seite, aber das ist das Problem, wenn man nicht die Verträge exakt formuliert! Besser wäre es gewesen, wenn drin gestanden hätte: Extras können herausgenommen werden bis zu 2 Wochen nach Planungsabschluss, oder so ähnlich.

Das Ergebnis war, dass wir uns in der besagten Woche im regen Emailverkehr mit Argumenten hin und her mit unserem Bauträger befanden.

Im Laufe der vergangenen Woche ergab sich dann hinsichtlich des Punktes Fliesen eine glückliche Fügung und so konnte man sich hier relativ gut einigen, was wir gut finden. Da wir aber nicht nur Herausnehmen, sondern auch vieles Andere zusätzlich beauftragen, wollen wir die Kosten für die Zirkulationsleitung mit dem Mehrpreis des Gewerkes Sanitär verrechnen lassen.

Wir hoffen das Thema nun abgeschlossen zu haben. Also wenn ihr Bauverträge abschließt, dann alles ganz genau definieren, so entgeht man auf jeden Fall Missverständnissen.

Ergebnisse der Bemusterung … oder doch nicht?

Diese Woche haben wir auf die Ergebnisse – preislich gesehen – der Bemusterung gewartet. Da wir bei Sanitär nicht nur Standards nehmen und doch schon ein paar mehr Steckdosen rein haben wollen, waren wir auf den Endpreis gespannt.

Leider kam eine “falsche” bzw. nicht komplett ausgearbeitete Elektroplanung. Irgendwie passte unser Grundriss nicht mit der textlichen Zusammenfassung überein. Und da hatten wir alles wasserdicht ausgearbeitet. Also wieder retour und weiter warten!

Vom Gewerk Sanitär haben wir noch nichts erhalten. Also heißt es auch hier: Abwarten! Wobei wir hier aber die Preise auch schon grob bei der Bemusterung erfahren hatten.

Ganz schnell und vollständig war das Gewerk Fenster & Türen. Alles was besprochen wurde, inkl. Alternativen, war aufgelistet und die Preise standen hier für uns auch schon vorab fest. Hier mussten wir uns nur final entscheiden.

Eine Etage steht!

Am Freitag dieser Woche war es dann soweit … das Erdgeschoss war fertig gemauert inkl. Innenwänden und Vorbereitungen für die Geschossdecke. Es ist immer noch schwierig, sich alles dann genau final vorzustellen, aber es nimmt Gestalt an.

Die Rohbauer waren – trotz vorangegangenem Männertag – zeitig auf der Baustelle und selbst am Abend hatten sie noch einen Scherz auf Lager. Auf unsere Frage, warum denn in der einen Wand ein Loch von 80×80 cm sei, kam trocken die Antwort: uns wurde gesagt, Sie wollen sich einen Hund anschaffen! Die Kinder machten schon große strahlende Augen!

Nach dem Feierabend für die Rohbauer sind wir mal durch die Räume gegangen und haben uns die Möbel versucht darin vorzustellen. Manche Bereiche wirken größer als vorher angenommen, an anderen Stellen, wie zum Beispiel im Gästebad, sieht alles sehr knapp kalkuliert aus. Aber das muss jetzt reichen!

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Bemusterungsmarathon

Am 2. Mai in den frühen Morgenstunden ging es Richtung Magdeburg zur Bemusterung. Richter Haus selbst hat seinen Hauptsitz in Haldensleben und sternförmig von dort aus ging es zu den einzelnen Gewerken.

Begonnen haben wir mit Sanitär bei der Firma Hempelmann in Schönebeck. Eine große Ausstellung von der Armatur bis zur ganzen Badgestaltung, wo für jeden Geschmack sowie Geldbeutel etwas dabei war, hat uns erwartet. Nach einem kurzen Rundgang, bei dem uns gleich neue Ideen ins Auge gesprungen sind, hatten wir ein ausgiebiges und zielführendes Gespräch mit einer sehr netten Mitarbeiterin. Unser Grundriss der Bäder war vorbereitet und besprochene Möglichkeiten, Installationen sowie Änderungen konnten gleich eingearbeitet werden. Bei einigen Punkten hatten wir genaue Vorstellungen, wobei Anderes uns “unwichtiger” war, so dass wir uns ganz auf die Vorschläge verlassen haben. Final erhalten wir nun eine Übersicht inkl. Preise und möglichen Alternativen für die einzelnen Sanitärobjekte und dann dürfen wir entscheiden.

Danach ging es zu Energy Systems für die Besprechung von 1. Heizung und 2. Elektro. Zu 1. gab es nicht viel zu sagen, aber jetzt können wir uns die Abmaße im HWR besser vorstellen. Punkt 2 war dann schon umfangreicher, wobei wir uns mit der Elektroplanung im Vorfeld sehr intensiv auseinander gesetzt haben (mit eingezeichneten Symbolen in den einzelnen Grundrissräumen ;-) ). Hier gab es daher nur geringe Änderungen und die noch unsicheren Punkte (wie zB Bewegungsmelder im Treppenbereich) konnten detailliert besprochen werden. Auch hier erhalten wir ein Protokoll mit eingepreisten Positionen, wo wir dann wieder entscheiden dürfen.

Gleich im Anschluss gings direkt nach Haldensleben zur Firma Brömse für Fenster & Türen & Rolläden. Der Empfangs- und Ausstellungsbereich war klein, aber sehr stylisch und dennoch umfangreich. Auch hier war es ein sehr zielführendes Gespräch, wo wir uns fachmännisch gut aufgehoben gefühlt haben. Alles wurde uns direkt am Material gezeigt und vorgeführt. Zum Schluss ging’s direkt in die riesige Produktionshalle, was schon sehr beindruckend war. Da standen dann sogar “unsere” Fenster und auch die eventuelle Haustür (nicht wirklich unsere, da diese ja erst produziert werden). Ja, auch abgehakt … ach nein, da fehlen ja noch die Innentüren. Und schon ging’s ein paar Straßen via Auto weiter zu dem Fachhändler Appel. Wieder einmal WOW – riesiges Gebäude, riesige Auswahl und alle sehr nett. Auch hier waren wir uns gleich einig, was das Design angeht. Super. Da wir uns aber nicht vor Ort final entscheiden wollten, haben wir ein Prospekt mit allen Tür-Dekor-Varianten mitbekommen und wir geben dann unsere Favoriten zur Bepreisung bekannt.

So, das wars noch nicht, denn nun ging es nach Wolmirstädt zur Besprechung der Fassade. Ein Familienbetrieb, etwas versteckt, aber auch wieder ein sehr netter Geschäftsführer, der uns gut beraten hat. Das Thema Fassadenfarbe beschäftigt uns auch schon sehr lange und bisher konnten wir uns nicht einigen. Zur Veranschaulichung hatten wir uns sogar unsere Haus-Vorderansicht in verschiedenen Varianten farblich ausgedruckt und waren in einigen Wohngebieten Ideen suchen. Nach einem intensiven Gespräch waren wir uns fast einig, was die Farben von Haus, Faschen, Bauchbinde sowie Säulen angeht. Mitgenommen haben wir neben einem Farbfächer und einer Probe des möglichen Sockelputzes viele gute Ideen.

Wenn sich jetzt jemand fragt, in welcher Zeit wir liegen … zehn Stunder später als der Beginn des ersten Termines … und wenn man sich nun fragt, wann wir gegessen haben? Unsere Lunchpakete zwischendurch während der Autofahrten! Also hieß es nun für uns, alles sacken lassen und in Ruhe was essen gehen (die Kinder waren ja bei Oma gut versorgt).

Vorbereitungen Garage und Einfahrt

Unsere jetzige Baustraße auf unserem Grundstück soll ja später als Untergrund für die Garage dienen. Da die Garage und deren Fertigung ja auch im Voraus bestellt werden muss, haben wir uns schon mal an die Planung der Einfahrt etc. gemacht.

Es müssen Punktfundamente erstellt werden, ringsum Randsteine und dann das Pflaster. Hierfür haben wir uns am Wochenende mal im Baumarkt beraten lassen sowie Steine ausgesucht. Alles doch teurer als wir angenommen haben. Wir warten mal das konkrete Angebot ab und entscheiden dann, was wir vielleicht doch in Eigenleistung übernehmen.

Auch die Farbe der Garage muss schon bei der Bestellung bestimmt werden. Da diese die Farbe des Hauses bekommen soll, werden wir wohl als nächstes mal konkret uns auf eine Hausfarbe einigen müssen ;-)
Aber alles halb so wild, schließlich haben wir die bauamtliche Auflage die Seitenflächen der Garage zu 50% zu begrünen!

Verhüllungen … mal nicht von Christo

Das “Kleid” unserer Bodenplatte funkelt so schön in der Frühlingssonne!

Nein, mal Spaß bei Seite. Die Bodenplatte wurde u. E. gut und ausreichend abgedeckt. Es soll zwar nicht regnen, aber so verführt es auch keinen darauf spazieren zu gehen.

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